Ivan Balabanov Seminar

in Leingarten bei Heilbronn

03. & 04. März 2012

Ivan Balabanov

Auch Boxer können beißen IvanIvan & Blue Magic

Her damitIch krieg dich

Hab dichHer damit

VollgasWußt ich doch, ich bekomme alles

 


Ivan Balabanov Seminar

in Bochum

30.April / 01.Mai 2011

Ein Traum wurde wirklichkeit

Ivan & Franz

Die Hundeführer

Ivan und die Hundeführer

Ivan Balabanov

Lustiger Typ

4 Stunden Vortrag

Der Vortrag

Das SpielDas Spiel

Das Spiel

Das SpeilDas Spiel

Ablenkung

Halten vom Brigholz

The Game

Wer das Spiel von Ivan nicht kennt hat das Seminar verpennt.

Super Typ, koreckt, konzentriert, versucht immer zu helfen, hat immer ein lächeln auf den Lippen.

Der totale Hundefreak.

Es hat mich sehr gefreut ihn einmal persönlich kennen zu lernen und mit im soweit es möglich war zu

fachsimbeln.

Danke Ivan für mich bist du die Nr. 1


 

Aruna Kira white Pearl & Anna Paula vom Saphir

Die Geschichte von Lea

 


Aruna ( 7 Monate )

Aruna zu Besuch in FürthAruna zu Besuch in Fürth

Aruna zu Besuch in FürthAruna zu Besuch in Fürth

Aruna zu Besuch in Fürth

 

Anna Paula ( 9 Monate )

Unser Besuch bei Anna PaulaUnser Besuch bei Anna Paula

Unser Besuch bei Anna Paula

Unser Besuch bei Anna PaulaUnser Besuch bei Anna Paula

 

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Die Geschichte von Lea

Plädoyer gegen Händlerware:

Diese Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-Liste

mit der Bitte, sie an möglichst viele Hundefreunde weiterzuleiten.

Ich weiss nicht viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie

spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell,

aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder

und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.

Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig.

Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so

sehr gebraucht.

Arme Mama es ging ihr so schlecht.

Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und das das Geschrei meiner Schwester

und mir ihnen auf die Nerven ginge. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen

und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten, wie wir beide zitterten, ohnmächtig

vor Angst.

Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst die Gerüche - wir sind

in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt.

Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern anderer Welpen.

Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen, in dem kleinen Käfig,

Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich

aussehen, als wollten sie mit uns spielen.

Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und

hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere

sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen "oh sind die süß,ich will eines",

aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.

Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen

Körper gewichen ist.

Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nahmen, sagten sie, sie sei krank gewesen und ich solle

verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtete mein leises Weinen,

als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wurde.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft!

Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für mich entschieden haben.

Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich

ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und

braves Hundchen.

Ich heiße jetzt Lea.

Ich darf meine neue Familie sogar absclappern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich,

was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf geben mir herrliches Essen und viel, viel

Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist

schöner, als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierazt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauerte. Ich bekam einige

Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok,

dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte

zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängel und

von Dysplasie E und von Herz zwei.

Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.

Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu

sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt.

Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh.

Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit

dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe

es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle

so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es

"genetisch" und "nichts machen". Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner

Familie spielen, möchte rennen und hüpfen.

Es geht nicht.

Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht mehr aufstehen, um zu trinken

und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto.

Alle weinen.

Sie sind so seltsam, was ist los?

War ich böse?

Sind sie am Ende böse auf mich?

Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.

Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten!

Ich kann nicht mal die Tränen des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine

Hand. Der Tisch beim Tierazt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell,

ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es ihre Hand zu lecken.

Der Tierazt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger

Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft,

ein kleiner Stich...

Gottseidank, der Schmerz geht zurück.

Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.

Ein Traum:

ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen

grünen Wiese. Sie rufen mir zu, das es dort keine Schmerzen gibt,

nur Friede und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise:

mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen,

es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht.

Es tut mir leid, ich war halt nur eineHändlerware.

 

 

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